regional-saisonal kochen

Die Kochkurse: regional-saisonal kochen im… Laufe der Jahreszeiten

Die Worte „regional und saisonal sind in aller Munde, aber oft nur Worte – die es mit Leben und Genuss zu füllen gilt.

Vor nicht allzu langer Zeit haben die Menschen meist das gegessen, was gerade in ihrer Region Saison hatte: Erdbeeren im Frühsommer, Tomaten im Hochsommer, Äpfel im Herbst, Kohl im Winter, viel zartes Grün im Frühjahr. Heute gibt es immer und überall Alles zu kaufen. Man muss sich nicht mehr nach den Jahreszeiten richten – aber besser wäre es schon! Besser für die Umwelt, besser für die heimischen Erzeuger, besser für die Seele und für den Genuss.

Uns ist aber über die Zeit das Wissen verloren gegangen , was das Jahr eigentlich wann herzugeben hat, hier in unserer Region, hier in Norddeutschland. Außerdem wird nicht mehr so oft gekocht wie anno dazumal. Logisch. Heute gehen wir alle arbeiten und stehen nicht mehr den ganzen Tag in der Küche.

Diese beiden Gründe (Zeit und Wissen) lassen uns gerne allzu schnell zu den immer gleichen Dingen in den Supermarktregalen greifen. Aber mit ein bisschen Besinnung auf die Ursprünge des norddeutschen Erntekalenders und etwas Spaß am Kochen lässt es sich ganz einfach regional-saisonal kochen.

5 Gründe für das Kochen mit regional-saisonalen Lebensmitteln

  • regionale Erzeuger stärken! Denn in Zeiten der Gobalisierung bekomme ich zwar auch im Winter Blumenkohl und im Sommer kosten spanische Gurken den halben Preis wie regional erzeugte. Aber wenn der regionale Gartenbau erst aufgegeben hat, weil er nicht mit “den Großen” mithalten kann, dann hilft auch kein Bedauern. Dann ist er weg. Und wir sind in Hamburg kurz davor!!!!
  • kurze Wege = mehr Frische UND weniger Fernverkehr auf Straßen und Gleisen
  • deutlich weniger Verpackungsmaterial
  • mehr Vielfalt in der Küche, einfach weil man nicht das ganze Jahr über diegleichen Zutaten verwenden kann
  • bewussteres Kochen = mehr Genießen! Das zubereitete Mittagessen ist kein Zufallsprodukt, sondern ist bewusst entstanden. Das macht glücklich!

Und wie fülle ich das Ganze mit Leben und mit Genuss?

Ich koche im Januar ganz andere Dinge als im Juli – und im Oktober kommt bei uns nicht das Gleiche auf den Tisch wie im März. Tomaten gibt es von Sommer bis max. Weihnachten; und nicht im April. Bananen kaufe ich, wenn es wirklich kein heimisches Obst mehr gibt; aber sicher nicht im Herbst, wenn die Bäume voll mit den schönsten Äpfeln und Birnen hängen. Wenn man sich also ein bisschen auf die Ursprünglichkeit der Lebensmittel besinnt und bewusster kocht, dann kommt man recht schnell dazu, irgendwelche Convenience- oder Halbconvenienceprodukte durch Selbstgemachte zu ersetzten. Und schon genießt man beim Essen den echten Geschmack frischer Lebensmittel und nicht den der Zusatz- und Aromastoffe.

regional-saisonal kochen bringt Abwechslung und Schwung in die Küche

Ist saisonales Kochen im Winter nicht voll langweilig? Nein, überhaupt nicht! Regional-saisonal kochen bringt wieder Abwechslung und Schwung in die Küche! Vielleicht muss man manchmal eingetretene Wege verlassen und sich Alternativen überlegen. Aber ich muss sagen, die Vielfalt wird größer und nicht kleiner. Denn im Dezember gibt es nun mal keinen Blumenkohl. Ob das nun das Lieblingsgericht der Kinder ist, oder nicht. Aber haben sie schon mal ausprobiert, ob die Kids nicht auch gerne Spagettikürbis essen? Oder Kürbisgnoccis? Oder wann haben Sie das letzte Mal eine richtig leckere, norddeutsche Grünkohlsuppe gegessen?

Lassen Sie uns doch mal zusammen kochen und schnippeln und zubereiten und diskutieren über heimisches Gemüse und saisonal wechselnde Gerichte.

Im Sommerhalbjahr bin ich auf dem Feld und hege und pflege mein Gemüse, aber von Oktober bis April lade ich Sie ein zu monatlich wechselnden Kochabenden ein. Wir wollen zusammen kochen, genießen und in wechselnden Gemüseportraits das ein oder andere Lebensmittel etwas näher kennen lernen.

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