regional-saisonal kochen

Der Mitmach-Kochabend : ein regional-saisonaler Kochkurs mit Flair

Termine, Infos und Menükarte zu unserem monatlich wechselnden Mitmach-Kochabend in Hamburg – Kirchwerder finden Sie HIER

Ich koche eigentlich immer regional-saisonal

Bei meiner Oma war das ganz normal: sie hat das auf den Tisch gebracht, was der Garten (und der Stall) hergaben. Sie hätte aber nie gesagt: “ich koche heute mit regional-saisonalen Zutaten!” ,was hätte sie auch sonst kochen sollen???

Heute können wir immer alles in den Kochtopf hauen, was es zu kaufen gibt!

Ich halte es aber mit meiner Oma! Ich koche das, was ich in meinem Mitmachgartenbau anbaue. Wenn ich morgens aufs Feld gehe und über mein Gemüse schaue, dann entscheide ich, was es heute zum Mittagessen gibt. Ich koche im Januar ganz andere Dinge als im Juli – und im Oktober kommt bei uns nicht das Gleiche auf den Tisch wie im März. Tomaten gibt es von Sommer bis max. Weihnachten; und nicht im April. Bananen kaufe ich, wenn es wirklich kein heimisches Obst mehr gibt; aber sicher nicht im Herbst, wenn die Bäume voll mit den schönsten Äpfeln und Birnen hängen. Das ist mir im Laufe der Jahre so in Fleisch und Blut übergegangen, da muss ich gar nicht drüber nachdenken.

5 Gründe für das regional-saisonale Kochen mit Hamburger Lebensmitteln

  • regionale Erzeuger stärken! Denn in Zeiten der Gobalisierung bekomme ich zwar auch im Winter Blumenkohl und im Sommer kosten spanische Gurken den halben Preis wie regional erzeugte. Aber wenn der regionale Gartenbau erst aufgegeben hat, weil er nicht mit “den Großen” mithalten kann, dann hilft auch kein Bedauern. Dann ist er weg. Und wir sind in Hamburg kurz davor!!!!
  • kurze Wege = mehr Frische UND weniger Fernverkehr auf Straßen und Gleisen
  • deutlich weniger Verpackungsmaterial
  • mehr Vielfalt in der Küche, einfach weil man nicht das ganze Jahr über die gleichen Zutaten verwenden kann
  • bewussteres Kochen = mehr Genießen! Das zubereitete Mittagessen ist kein Zufallsprodukt, sondern ist bewusst entstanden. Das macht glücklich!

Das ich so regional-saisonal und damit auch äußerst nachhaltig koche, fällt mir immer erst dann auf, wenn mich jemand darauf anspricht. Dann kommen Sätze wie:” ja, deine Kinder sind nie krank, weil ihr immer so gesund esst”, oder “so würde ich auch gerne kochen, aber ich weiß gar nicht was gerade dran ist”, oder “du hast immer so tolle Rezeptideen, ich leider nicht”.

Wenn man sich also ein bisschen auf die Ursprünglichkeit der Lebensmittel besinnt und bewusster kocht, dann kommt man automatisch recht schnell dazu, irgendwelche Convenience- oder Halbconvenienceprodukte durch selbstgemachte Produkte zu ersetzten. Wenn man das mal drauf hat, geht das ganz nebenbei. Und schon genießt man beim Essen den echten Geschmack frischer Lebensmittel und nicht den der Zusatz- und Aromastoffe.

ein regional-saisonaler Kochkurs bringt Abwechslung und Schwung in die Küche

Ist saisonales Kochen im Winter nicht voll langweilig? Nein, überhaupt nicht! Regional-saisonal kochen bringt wieder Abwechslung und Schwung in die Küche! Vielleicht muss man manchmal eingetretene Wege verlassen und sich Alternativen überlegen. Aber ich muss sagen, die Vielfalt wird größer und nicht kleiner. Denn im Dezember gibt es nun mal keinen Blumenkohl. Ob das nun das Lieblingsgericht der Kinder ist, oder nicht. Aber haben sie schon mal ausprobiert, ob die Kids nicht auch gerne Spagettikürbis essen? Oder Kürbisgnoccis? Oder wann haben Sie das letzte Mal eine richtig leckere, norddeutsche Grünkohlsuppe gegessen?

Wollen wir zusammen in unserer Mitmach-Küche regional-saisonal kochen?

Im Sommerhalbjahr bin ich auf dem Feld und hege und pflege mein Gemüse, aber von Oktober bis April lade ich Sie ein zu monatlich wechselnden Kochabenden ein. Wir wollen zusammen kochen, genießen und in wechselnden Gemüseportraits das ein oder andere Lebensmittel etwas näher kennen lernen. Mal traditionell, mal modern interpretiert, aber immer nachhaltig, frisch, gesund und alltagstauglich. Back to the roots – aber ganz modern!

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