regional-saisonale Kochkurse

Feldküche – vom Feld in die Küche

Kochen im Laufe der Jahreszeiten

Unter dem Dach einer sehr stilvollen Scheune hinterm Elbdeich befindet sich unsere kleine, charmante Feldküche. Hier wollen wir – bei passendem Wein/Bier (oder Tee oder Wasser) -die Kochlöffel schwingen und mit den Töpfen klappern. Mit 4-6 Personen bereiten wir innerhalb von 4 Stunden mehrere Gerichte zu und genießen sie anschließend gemeinsam an einer schönen Tafel. Selbstverständlich gibt es genügend Zeit zum Klönen und kennenlernen. Und im besten Fall haben Sie tolle Anregungen, neues Wissen und Erinnerungen an einen schönen Abend mit nach Hause zu nehmen. Außerdem bekommen Sie ein „hand out“ mit Rezepten dieses regional-saisonalen Kochkurses.

  • Jahreszeitlicher Streifzug durch die norddeutsche Küche
  • Mal traditionell, mal modern interpretiert
  • Rezepte und Tipps für jeden Monat anders
  • Im Gleichklang mit der Natur
  • Zurück zu den Wurzeln
  • Hätten Sie´s gewusst? In passenden Gemüseportraits beleuchten wir ein oder zwei Gemüsesorten des Monats genauer
  • Nicht schickimicki – sondern alltagstauglich, variabel, ohne großen Aufwand, abwechslungsreich

Preis: incl. Zutaten, Getränke (im üblichen Rahmen), hand out = 99,-€/Person

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Die Worte „regional“, „saisonal“ und „nachhaltig“ sind in aller Munde, aber oft nur leere Schlagworte, die es mit Leben und Genuss zu füllen gilt.

Regional verbinde ich mit wirklich kurzen Lieferketten für Obst, Gemüse, Kräuter und Fleisch. In unserem Fall mit Lebensmitteln aus Hamburg oder dem sonstigen nahen Umfeld. Norddeutsch eben! Lieber verwende ich im April heimische Lagerkartoffeln als ägyptische Frühkartoffeln.

Saisonal bedeutet für mich, dass ich mir als erstes Mal bewusst mache, wann welche Gemüsesorten eigentlich Saison haben. Denn erst dann weiß ich, was gerade frisch vom Feld bzw. frisch aus dem Lager kommt und kann bevorzugt diese Lebensmittel verarbeiten. Das bedeutet auch, dass ich mir vielleicht dann, wenn gerade etwas Überreichlich vorhanden ist, kleinere (oder größere) Vorräte anlege, auf die ich dann im Laufe der nächsten Monate leicht zugreifen kann.

Nachhaltig bedeutet für mich, dass ich das Lebensmittel möglichst komplett verwerte und nicht nur die Sahnestücke. Gerade bei Gemüse schmeißen wir viel zu viel Verwertbares achtlos in den Müll. Das ist Recourcenverschwendung. Sowohl geldmäßig als auch Lebesmitteltechnisch. Nachhaltig bedeutet außerdem, dass ich mir über die Herkunft der Produkte Gedanken mache und so oft wie möglich Lebensmittel mit langen Anfahrtswegen durch heimische Produkte ersetze. Das geht öfter und besser als man anfangs denkt. Müssen es wirklich die Chiasamen sein, oder gehen nicht auch Brennesselsamen?

Und wie fülle ich das Ganze mit Leben und mit Genuss? Ich koche im Januar ganz andere Dinge als im Juli – und im Oktober kommt bei uns nicht das Gleiche auf den Tisch wie im März. Tomaten gibt es von Sommer bis max. Weihnachten; und nicht im April. Bananen kaufe ich, wenn es wirklich kein heimisches Obst mehr gibt; aber sicher nicht im Herbst, wenn die Bäume voll mit den schönsten Äpfeln und Birnen hängen. Wenn man sich also ein bisschen auf die Ursprünglichkeit der Lebensmittel besinnt und bewusster kocht, dann kommt man recht schnell dazu, irgendwelche Convenience- oder Halbconvenienceprodukte durch Selbstgemachte zu ersetzten. Und schon genießt man beim Essen den echten Geschmack frischer Lebensmittel und nicht den der Zusatz- und Aromastoffe.

Ist den die Auswahl im Winter nicht zu begrenzt um nicht langweilig zu sein?

Nein, überhaupt nicht! Saisonales Kochen bringt wieder Abwechslung und Schwung in die Küche. Vielleicht muss man manchmal eingetretene Wege verlassen und sich Alternativen überlegen. Aber ich muss sagen, die Vielfalt wird größer und nicht kleiner. Denn im Dezember gibt es nun mal keinen Blumenkohl. Ob das nun das Lieblingsgericht der Kinder ist, oder nicht. Aber haben sie schon mal ausprobiert, ob die Kids nicht auch gerne Spagettikürbis essen? Oder Kürbisgnoccis? Oder wann haben Sie das letzte Mal eine richtig leckere, norddeutsche Grünkohlsuppe gegessen?

Lassen Sie uns doch mal zusammen kochen und schnippeln und zubereiten und diskutieren über heimisches Gemüse und saisonal wechselnde Gerichte.

Im Sommerhalbjahr bin ich auf dem Feld und hege und pflege mein Gemüse, aber von Oktober bis April lade ich Sie ein zu monatlich wechselnden Kochabenden ein. Wir wollen zusammen kochen, genießen und in wechselnden Gemüseportraits das ein oder andere Lebensmittel etwas näher kennen lernen.

Die Feldküche – vom Feld auf den Tisch … im Februar

 Die Feldküche – vom Feld auf den Tisch …im März

Die Feldküche – vom Feld auf den Tisch …im April